159_HdI
159_HdI_HausdesImkers
Text: Haus des Imkers
Text: Auftrag: Deutscher Imkerbund e.V. in Wachtberg, 2025
Fertigstellung: in Bearbeitung
Projekte
Bauen im Bestand
150_W10XF Innenausbau
150_W10XF
Innenausbau Grüner Weiler eG in Münster auf der Oxford Kaserne
Projekte
Bauen in Gemeinschaft
162_DOW
162_DOW
Wettbewerb Wellinghofer Straße
Auftraggeber: DSG Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Kleppingstr.21-23, 44135 Dortmund
Leistungsumfang: Wettbewerb
BGF: 12.144 qm
Jahr: 2023
Auszeichnungen: 3.Preis
Im Dortmunder Stadtteil Hörde, entlang der geschwungenen Wellinghofer Straße, entstehen auf zwei Baufeldern neue Wohngebäude in klimaschonender Holzbauweise. Die städtebauliche Leitidee betont die Verbindung und Vernetzung: Zwei markant ausgebildete Eckgebäude formulieren eine Torsituation und setzen einen präzisen Auftakt zum neuen Quartier.
Die polygonale Bauform der Straßenfassaden greift den Verlauf der Straße auf und führt zur städtebaulichen Kleinteiligkeit, die bereits im Bestand ablesbar ist. Hochparterres und vorgelagerte Pflanztröge rhythmisieren das Straßenbild. Die Erschließungskerne in Massivbauweise dienen der Aussteifung, während darüber hinaus eine weitgehend elementierte Holzbauweise mit Holzfassaden zum Einsatz kommt.
Die Materialwahl Holz mit vorvergrauender Lasur in Salbeigrün und Rostrot betont Maßstäblichkeit und Nachhaltigkeit gleichermaßen. Die tragwerkslogische Struktur erlaubt eine serielle, ressourcenschonende Bauweise ohne komplexe Abfangungen.
Im rückwärtigen Bereich entsteht ein gemeinschaftlich nutzbarer Gartenhof als grüne Oase. Holzspielpunkte, Trockenbiotope und ein überdachter Treffpunkt mit Feuerschale gliedern den Freiraum in wohnungsnahe Rückzugsräume. Ein begrünter Fahrradpavillon bietet Platz für Standard- und Sonderräder.
Das Konzept folgt den Prinzipien der Schwammstadt: Begrünte Dächer, Retentionsflächen, Zisternen und offene Versickerungssysteme sichern eine klimatische Entlastung und fördern Biodiversität. Gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität für die Bewohner*innen durch Frischluft, Schatten und Wasser spürbar verbessert.
Projekte
Bauen in Gemeinschaft
01_EP7
01_EP7
europan 7
besetzte Ikeas
Europan Lausanne 2003
1. Preis ex aequo
Auftraggeber: communes de Renens et Prilly
Leistungsumfang: LPH 1-2
Überarbeitung in einem gemeinsamen Workshopverfahren 2004
Die vorgefundene Freiheit von verschiedenen Funktionen nebeneinander wird übertragen in eine Wohnungsbautypologie. Großmaßstäbliche Gebäude mit großen Innenräumen, die schwerlich für eine traditionelle Wohnnutzung brauchbar sind, laden mit Ihrem Überangebot an Raum zu Inspiration und Kolonisation ein.
Nicht jeder Bewohner eines Hauses wird ein weltweit agierendes Unternehmen gründen, wie HP oder Apple. Das Zusammenspiel von Beruf, Hobby, Wohnen, Lager, Familie, Kolleg*innen, Nachbar*innen und Freund*innen ermöglicht jedoch die Nutzung des Raumes auf sehr individuelle Art und Weise im Kontakt zum öffentlichen Raum.
Das Potential des offenen Raumes bildet die Basis des Quartiers.
Die Flexibilität schließt die Möglichkeit einer introvertierten, suburbanen Wohnbebauung genauso ein, wie die Entwicklung hin zu einem extrovertierten, lebendigen Teil von Lausanne. Der Versuch, Gentrifizierung zu planen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Gebiet eine populäre Nachbarschaft wird.
mit
Michael Trinkner





















































