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Holzbau in Limburgerhof (Pfalz)

Auftraggeber: privat
Leistungsumfang: LP 1-8
BGF: 197qm

Fertigstellung: 2020

Ein Einfamilienhaus aus den 50er Jahren am südlichen Ortsrand von Limburgerhof wurde an die Bedürfnisse einer großen Familie angepasst. Es handelt sich um ein typisches Nachkriegsgebäude. Neben einer energetischen Sanierung erhielt das Haus eine neue Mitte.

Durch drei wesentliche Maßnahmen wurde der Archetypus des freistehenden Satteldachhauses mit Holzbauelementen ergänzt, die als solche deutlich ablesbar sind: Die bestehende Garage wurde rückgebaut und bündig zur Straßenseiten nordöstlichen Fassade neu errichtet. Der Nebenbau „lehnt“ als Holzständerbau an dem Bestandsbau an, durch das Pultdach ordnet er sich dem Bestand unter.

Eingang und Treppe wurden verlegt, eine Gaube macht das 2. Obergeschoss nutzbar. Das Dachgeschoss wird durch die Gaube erweitert, die Raum und Kopffreiheit für die neue einläufige Treppe gibt, die das 2. Obergeschoss, das Spitzdach, erschließt. Die Treppenläufe wurden als Stahlwangentreppen mit hölzernen Trittstufen hergestellt.

Der eingeschossige Anbau ist eine Erweiterung nach Süden und dient als offener Raum. Das stützenfreie, großzügige, moderne und helle Wohnzimertableau schiebt sich aus dem Bestand in den Garten und vermittelt zwischen den beiden Ebenen des Bestandshauses und des Gartens. Im Wohn- und Esszimmer entsteht durch zwei Stufen über die gesamte Breite des Hauses ein tiefer liegender Bereich. So bildet sich eine angenehme Raumhöhe, die von der Küche überschaut wird. Über zwei große Schiebetüren wird die 35 qm große Holz Terrasse Teil des Alltags. Der südlich des Hauses liegende, große Garten mit Blick in die Landschaft, wurde durch den Baukörper an das Bestandshaus angebunden.

Alle angefügten Baukörper wurden als Holzrahmenkonstruktionen ergänzt, ihre Außenseiten erhielten eine Schalung aus gestrichenem Fichtenholz, das in 3 Farben vorgestrichen, bzw. die Farbe eingebürstet wurde.  Die Aufteilung und Sortierung der drei Farbtöne nach RAL erfolgte nach Vorgabe.


Projekte

Bauen im Bestand

Umbau eines Bürogebäudes in eineFlüchtlingsunterkunft, Köln-Zentrum,2015–2017
Revitalisierung eines Reihenhauses inKöln Nippes, 2017–2018
Brandschutzmaßnahmen GGS in KölnPorz, 2018–2020 
Realisierungswettbewerb eines Schulzentrums in Erftstadt-Lechenich, 2017, 3. Preis
Erweiterung eines Einfamilienhausesin der Pfalz, 2011-2013
Nachverdichtung Josefsviertel in Moersmit Dejozé & Dr. Ammann, 2013, 1. Preis 
Sanierungsmaßnahmen Finanzamt Köln Ost, 2024
Erweiterung und Modernisierung Haus des Imkers, in Wachtberg-Villip, 2025
Machbarkeitsstudie Empfangsgebäudeder Nürburg, in Zusammenarbeit mitSabine Waldmann, 2009

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Parkstadt Süd, in Zusammenarbeit mit KCAP Rotterdam

Die atmende Stadt, eine Kölner Jahrhundertchance

Auftraggeber: Stadt Köln
vertreten durch:
Franz-Joseph Höing
Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr
Leistungsumfang: Wettbewerb
Fertigstellung: 2015
BGF: 8.202qm

Seit 1924 fehlt ein letztes Stück des inneren Grüngürtels zwischen Universität und Rhein. Jetzt besteht die Jahrhundertchance, dieses Segment zu schließen und zugleich eine neue Parkstadt des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Unser Entwurf schafft kurzfristig einen verbindenden Grünraum und übersetzt die in der Zielvereinbarung formulierten Leitgedanken in konkrete räumliche Strategien: Atmende Kerne, adaptive Stadt, produktiver Park – ein urbanes Gefüge, das wächst, sich anpasst und vielfältige Nutzung verbindet.


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis

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Innovatives Wohnen in Ratingen

Auftraggeber: WIR eG, Wohnen Innovativ In Ratingen, eingetragene Genossenschaft
Leistungsumfang: LPH 1-4, teilweise 5
Bearbeitung: 2018 (Wettbewerb, 1. Preis) -2020
mit Hyco Verhaagen, Landschaftsarchitekt
BGF: 8.202 qm

Das zentral gelegene Gelände der ehemaligen Feuerwache in Ratingen nördlich der Altstadt soll zu einem gemeinschaftlich orientierten Wohnquartier transformiert werden. Der vorhandene Gebäudekomplex mit Innenhof besitzt eine ausgeprägte stadträumliche Identität und besondere räumliche Qualitäten – beides soll im neuen Entwurf bewahrt und weiterentwickelt werden. Die polygonale Gebäudestruktur reagiert auf die komplexe Geometrie des Grundstücks und schafft durch Versprünge und Übergänge einen lebendigen Doppelhof mit differenzierten Außenräumen. Unterschiedlich hohe Baukörper – von einem bis vier Geschossen – greifen die Maßstäblichkeit der Umgebung auf und erzeugen eine bewegte Silhouette. Die additive Struktur ermöglicht es, jedem Haus eine eigene Identität zu geben und im Verlauf der Nutzung unterschiedliche Themen herauszuarbeiten. Insgesamt entstehen 46 Wohnungen mit vielfältigen Typologien, darunter eine Gästewohnung und eine Clusterwohnung. Ergänzt wird das Ensemble durch ein gemeinsames Wohnzimmer als Ort des Austauschs. Die Grundstruktur ist robust und erlaubt zukünftige Anpassungen, ohne das Gesamtkonzept in Frage zu stellen.

Ökologisch wird das Projekt durch kompakte Volumina, hochgedämmte Hüllen und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung getragen. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, drei Dächer sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die in eine Mieterstromlösung eingebunden sind. Extensive Dachbegrünung verbessert das Mikroklima und steigert die Effizienz der PV-Anlagen. Das innerstädtische Areal bietet ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Mobilitätsstrategie: wenig ruhender Verkehr, gute Erreichbarkeit, emissionsarme Fortbewegung und geteilte Mobilitätsangebote tragen zu einer ressourcenschonenden Quartiersentwicklung bei.

Ein freistehender Neubau an der Lintorfer Straße markiert den Auftakt des Ensembles. Hier entsteht der öffentlich zugängliche Mehrgenerationentreff, der sich mit großzügigen Öffnungen zum Innenhof und zur Straße hin öffnet. Die dienenden Funktionen liegen im Süden, die Aufenthalts- und Bewegungsräume im Norden. Der 22 Meter hohe Schlauchtrockenturm der ehemaligen Feuerwache wird in das Konzept integriert – als zweiter Rettungsweg, alternativer Zugang oder als besonderer Ort für Veranstaltungen, kleine Ausstellungen oder gemeinschaftliche Formate wie Bridge-Turniere mit Aussicht. Der Name „Florian Stübchen“ bleibt erhalten.

Das Projekt wurde nach LP4 aufgrund des nicht zur Verfügung stehenden Grundstückes leider eingestellt. Siehe dazu auch unter: https://www.wir-ratingen.de/


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

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Revitalisierung eines Kölner Reihenhauses

Auftraggeber: privat
Leistungsumfang: LP 1-8
WFL: 161 qm

Fertigstellung: 2019

Der Umbau mit Erweiterung des Reihenmittelhauses erfolgt auf einem Grundstück im “Afrikaviertel” in Köln Nippes, das Gebäude wurde bis auf den Rohbau mit Bestandstreppe und Keller rückgebaut.
Auch der Dachstuhl wurde ersetzt. Durch das Entfernen einiger Wände im Erdgeschoss entsteht ein großer Raum, der durch Schrankmöbel zoniert wird. Die tragende Wand zwischen Treppenhaus und Wohnzimmer bleibt teilweise erhalten, tragende Wände aus den Obergeschossen wurden durch Stahlkonstruktionen abgefangen.
Dadurch entstand im Erdgeschoss ein heller großzügiger Raum mit Verbindung zur Terrasse.
Im 1. Obergeschoss entstehen 2 Kinderzimmer, ein Arbeitszimmer, sowie ein Bad. Im Obergeschoss entsteht Elternschlafzimmer mit Ankleide, sowie ein großzügiges helles Badezimmer.


Projekte

Bauen im Bestand

Umbau eines Bürogebäudes in eineFlüchtlingsunterkunft, Köln-Zentrum,2015–2017
Revitalisierung eines Reihenhauses inKöln Nippes, 2017–2018
Brandschutzmaßnahmen GGS in KölnPorz, 2018–2020 
Realisierungswettbewerb eines Schulzentrums in Erftstadt-Lechenich, 2017, 3. Preis
Erweiterung eines Einfamilienhausesin der Pfalz, 2011-2013
Nachverdichtung Josefsviertel in Moersmit Dejozé & Dr. Ammann, 2013, 1. Preis 
Sanierungsmaßnahmen Finanzamt Köln Ost, 2024
Erweiterung und Modernisierung Haus des Imkers, in Wachtberg-Villip, 2025
Machbarkeitsstudie Empfangsgebäudeder Nürburg, in Zusammenarbeit mitSabine Waldmann, 2009

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Blaubach 9

Umbau eines Bürogebäudes in eine Flüchtlingsunterkunft im Kölner Zentrum

BGF: 3.400 qm
Bauherrschaft: Amt für Wohnungswesen, Köln
Leistungsumfang: LP 1–8

Fertigstellung: 2017

Das fünfgeschossige Gebäude befindet sich im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd an einer 6-spurigen Straße. Es wurde 1958 erbaut und zunächst als Justizvollzugsamt genutzt. Vom Foyer im Erdgeschoss erschließt ein zentrales, offenes Treppenhaus mit kleinem Personenaufzug die vier Obergeschosse.

Das ehemalige Bürogebäude und das dazugehörige Kantinengebäude im Hinterhof wird zur Unterbringung von Geflüchteten umgenutzt. Im ersten bis vierten Obergeschoss des Vorderhauses werden maximal 192 Personen in 2 bis 6 Bett Zimmern untergebracht. Im eingeschossigen Kantinengebäude im Hof werden maximal 24 Personen in 4 Bett Zimmern untergebracht. Die einzelnen Zimmer dienen der Unterkunft, dem Essen und dem Schlafen. Manche Zimmer können durch Türen untereinander verbunden werden.

In den Geschossen 1. OG bis 4.OG des Vorderhauses gibt es zwei Gemeinschaftsküchen, in denen nur gekocht, jedoch nicht gegessen wird. Im Kantinengebäude teilen sich drei Zimmer eine Küche. Möglichst jedem Zimmer ist ein Bad mit WC, Waschbecken und Dusche im Sanitärbereich auf dem gleichem Geschoss zugeordnet. Im Bereich der ehemaligen Kantine teilen sich jeweils drei Zimmer eine Badeinheit. Im Erdgeschoss werden Büroräume des Betreibers (5 Arbeitsplätze) und eines 24h Sicherheitsdienstes (2 Arbeitsplätze) eingerichtet. Zur Büronutzung gehören weiterhin eine Teeküche, ein Sozial- und ein Besprechungsraum. Für die untergebrachten Personen werden im Erdgeschoss eine Waschküche, sowie allgemeine Toilettenräume vorgesehen. Vom allgemeinen Treppenraum aus ist ein Abstellraum für Kinderwagen zugänglich.

Der Außenbereich wird mit Spiel- und Sportflächen, Hecken , Pflanz- und Pflasterflächen, Sitzgelegenheiten und Beeten komplett neu gestaltet.

 

Fotos: Viola Epler


Projekte

Bauen im Bestand

Umbau eines Bürogebäudes in eineFlüchtlingsunterkunft, Köln-Zentrum,2015–2017
Revitalisierung eines Reihenhauses inKöln Nippes, 2017–2018
Brandschutzmaßnahmen GGS in KölnPorz, 2018–2020 
Realisierungswettbewerb eines Schulzentrums in Erftstadt-Lechenich, 2017, 3. Preis
Erweiterung eines Einfamilienhausesin der Pfalz, 2011-2013
Nachverdichtung Josefsviertel in Moersmit Dejozé & Dr. Ammann, 2013, 1. Preis 
Sanierungsmaßnahmen Finanzamt Köln Ost, 2024
Erweiterung und Modernisierung Haus des Imkers, in Wachtberg-Villip, 2025
Machbarkeitsstudie Empfangsgebäudeder Nürburg, in Zusammenarbeit mitSabine Waldmann, 2009

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Baugruppe achtBar

Neubau einer Baugruppe auf dem Clouth-Gelände, Am Walzwerk, Köln Nippes

BGF: 2.200 qm
Auftraggeber: achtbar WEG
Leistungsumfang: LP 1–8

Fertigstellung: 2017

In Köln Nippes wird auf dem ehemaligen Clouth Gelände zwischen Niehler Straße und Amsterdamer Straße, entlang der neuen Planstraße “Am Walzwerk” auf dem Baufeld 19.1 eine Wohnanlage errichtet. 12 Parteien bilden die Baugruppe achtBar. Die Zusammensetzung der einzelnen Baugruppemitglieder ist bewusst sehr unterschiedlich gewählt. So setzten sich die neuen Bewohner aus jungen Familien mit Kindern, Singles, kinderlosen Paaren, Patchworkfamilien und Wohnen mit drei Generationen zusammen.

Für diese unterschiedlichen Wohnformen stehen auch unterschiedliche Wohnungstypen zur Verfügung. Das Gebäude setzt sich daher aus 4 Maisonetten und 8 teilweise auch barrierefreien Geschosswohnungen zusammen. Einzelne Wohnungen lassen sich zudem zukünftig in kleinere Wohneinheiten separieren. Jede Wohnung verfügt über eine Loggia, einen Garten oder eine Dachterrasse. Im Erdgeschoss, in unmittelbarer Nähe zum Eingang und mit Zugang zum Gemeinschaftsgarten, befindet sich zudem ein Gemeinschaftsraum mit Küche und Sanitäreinheit. Im Untergeschoss ist eine gemeinsame Waschküche. Die vier benachbarten Grundstücke auf dem Baufeld teilen sich zudem eine gemeinsame Tiefgarage, so dass die Erschließung der Tiefgarage für alle vier Baugruppen minimiert werden konnte.

Allen Wohnungen liegt ein gemeinsamer Baustandard zu Grunde, von dem individuell je Wohneinheit abgewichen werden kann, so dass insbesondere bei den Themen Fußbodenbeläge, Fliesen, Sanitär- und Elektroausstattung, Treppengeländer sowie Wand- und Deckenoberflächen auf die individuellen Wünsche der einzelnen Bewohner eingegangen werden kann.

 

Fotos: Viola Epler


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

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Baugruppe Stadtteilchen

Neubau einer Baugruppe auf dem Clouth-Gelände, Auf dem Stahlseil 6, Köln-Nippes

Auftraggeber: Stadtteilchen WEG
Leistungsumfang: LP 1–8
Fertigstellung: 2017
BGF: 1.230 qm
Auszeichnungen: Kölner Architekturpreis 2017, Die besten Wohnbauten Deutschlands – Auszeichnung Partizipative Planung 2019

12 Erwachsene und 11 Kinder sind die Baugruppe „Stadtteilchen“. In einem knapp vierjährigen Prozess haben sie ihre Wunschvorstellung vom Wohnen Wirklichkeit werden lassen. Das Planen und Bauen in einer Baugruppe machte dies kindgerecht und individuell unterschiedlich in einer Hausgemeinschaft mit Gleichgesinnten möglich. Der Name der Gruppe macht deutlich, dass man sich und das gemeinsame Haus als Teil der Stadt versteht.

In Köln Nippes wurde auf dem Clouth Gelände zwischen Niehler Straße und Amsterdamer Straße, entlang der Straße „Auf dem Stahlseil“ ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten errichtet. Die Vergabe des Grundstücks beruhte auf einem Vergabeverfahren der Stadt Köln. Räumliche Aufgabe war es, in einem einseitig angebauten Gebäuderiegel gleichwertige Wohnungen für Familien um eine gemeinsame Mitte zu stapeln.

Zentraler Bestandteil des Hauses und der Gemeinschaft ist das Treppenhaus, dass sich in Form einer Spirale um einen Luftraum nach oben windet. Das Treppengeländer folgt den angewendelten Treppenläufen kontinuierlich, es bricht lediglich im Erdgeschoss aus der Geometrie des Treppenhauses aus. Hier bildet ein über zwanzig Quadratmeter großer Eingangsbereich das großzügige Foyer, das auch als Gemeinschaftsraum genutzt werden kann. Zu den verschiedenen Jahreszeiten kann das Foyer geschmückt werden mit Weihnachtsbaum und Sternen, Karnevalsgarnituren, geschmückten Osterzweigen, Geburtstagsgirlanden, Lichterketten und Discokugel. Hier können bei schlechtem Wetter auch die Kinder gemeinsam spielen, die Südausrichtung der 3 Meter breiten Festverglasung ruft eine helle, einladende und warme Atmosphäre hervor. Vor dem Haus liegt eine fast vier Meter breite Treppe, die zum gemeinsamen Sitzen in der Sonne einlädt und die Gruppe nach außen mit den Nachbarschaften vernetzt.

Über das Treppenhaus wird auch der 180 Quadratmeter große Gemeinschaftsgarten mit großer Terrasse, Kinderspielflächen, Staudenbeeten, Strauchgruppen, Obstbäumen und Kräutergarten erreicht. Im Untergeschoss befindet sich neben den Kellerräumen zu jeder Wohnung auch ein gemeinsamer Freizeitraum, nutzbar für alle Wohneinheiten, ein Abstellraum für 25 Fahrräder, sowie der Zugang zur mit 3 weiteren Baugruppen geteilten Tiefgarage. In dem 4-geschossigen Kubus liegen auf jeder Etage eineinhalb Wohnungen. Das Haus besteht aus zwei Maisonettewohnungen und vier Etagenwohnungen. Jede Wohnung hat eine Anbindung an die Westfassade, auf der die Abendsonne steht und die einen Ausblick auf die ortsprägende Halle 17 bietet.

 

Fotos: Viola Epler

 

 


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

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 Wohnen im Ostpark

Mia Nia Via hejmo

BGF: 3235 qm
Auftraggeber: hejmo – Wohnen im Ostpark GbR
Leistungsumfang: LP 1–4

Fertigstellung: 2022–2026

Das Mehrfamilienhaus der Wohnungseigentümer*innengemeinschaft verfolgt die Absicht, ein Wohnprojekt konsequent gemeinschaftlich zu denken. Diesen Aspekt wollen wir mit individuellen Architekturideen entsprechend den Wohnvorstellungen der Gruppe stärken. Gemeinsam nutzbare Räume sollen geschaffen und so angeordnet werden, dass Zusammentreffen ermöglicht und initiiert werden. Durch das Teilen von Räumen und Ressourcen soll ein Gewinn an Lebensqualität für alle erzielt werden.

Das Wohnprojekt entsteht im Quartier Feldmark im Neubauquartier „OSTPARK – Neues Wohnen” in Bochum. Neben dem Bebauungsplan definieren auch die Gestaltungsleitlinien des Quartiers klare Spielregeln, um die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit den gemeinschaftlichen und öffentlichen Interessen in Einklang zu bringen. Das Gebäude ordnet sich daher in die Gestaltungsrichtlinien ein, zeigt gleichzeitig jedoch selbstbewusst seine Identität, durch die nach außen transparenten Gemeinschaftsräume. Im Grundsatz wird das fünfgeschoßige Gebäude als Vierbund entwickelt, es werden 4 Wohneinheiten im Regelgeschoss über das Treppenhaus erschlossen. Über die Ebenen hinweg werden die gemeinschaftlich genutzten Räume in das Raumbündel eingeflochten. So verteilen sich die Werkstatt und Fahrradräume im Untergeschoss, der großzügige Eingang als Schaufenster, der Gemeinschaftsraum und das Gäste-Appartement im Erdgeschoss, das Gästezimmer im 2. Obergeschoss, das Jokerzimmer im 3. Obergeschoss, sowie der Waschraum im Dachgeschoss über das gesamte Haus.

Das Treppenhaus verfügt als promenade d’architecture über abwechslungsreiche räumliche Qualitäten, sie beschreiben einen Weg durch das Haus. Der Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss ist in die Außenanlagen erweiterbar, der Fahrradkeller wird über die südlich angeordnete Rampe erschlossen, es entsteht mit dem Haupteingang ein Ankerort des Quartiers. Über den Weg durch das Haus endet die gemeinschaftliche Nutzung in der kleinen Deckküche am Treppenhaus mit Blick über den Alten Friedhof nach Werne und Ostbochum.

 

 


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

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Zweiter baulicher Rettungsweg

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Fotos: Viola Epler


Projekte

Bauen im Bestand

Umbau eines Bürogebäudes in eineFlüchtlingsunterkunft, Köln-Zentrum,2015–2017
Revitalisierung eines Reihenhauses inKöln Nippes, 2017–2018
Brandschutzmaßnahmen GGS in KölnPorz, 2018–2020 
Realisierungswettbewerb eines Schulzentrums in Erftstadt-Lechenich, 2017, 3. Preis
Erweiterung eines Einfamilienhausesin der Pfalz, 2011-2013
Nachverdichtung Josefsviertel in Moersmit Dejozé & Dr. Ammann, 2013, 1. Preis 
Sanierungsmaßnahmen Finanzamt Köln Ost, 2024
Erweiterung und Modernisierung Haus des Imkers, in Wachtberg-Villip, 2025
Machbarkeitsstudie Empfangsgebäudeder Nürburg, in Zusammenarbeit mitSabine Waldmann, 2009

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Innenausbau eine Geschäftshauses in Krefeld mit deZwarteHond

Innenausbau Krefeld

Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Krefeld
Neue Linner Straße 87
47798 Krefeld
Leistungsumfang: LP 3–8
NF: 615 qm

Fertigstellung: 2021

„Völlig neue Perspektiven bieten sich seit Mitte September aber auch für die Beschäftigten und Gäste der Wirtschaftsförderung selbst: Nach über 30 Jahren an der Untergath heißt das neue Domizil von WFG und GGK nunmehr „Ostwall Quartier Crefeld“ (OQC), die neue Adresse „Neue Linner Straße 87, 47798 Krefeld“. Besuchen Sie uns doch bald einmal in der Innenstadt und schauen Sie, wie Ihre Wirtschaftsförderung sich und den Standort Krefeld dort präsentiert ! „

Eckhardt Preen, das wirtschaftsmagazin für krefeld


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis