01_EP7


01_EP7

europan 7

besetzte Ikeas

Europan Lausanne 2003

1. Preis ex aequo

Auftraggeber: communes de Renens et Prilly
Leistungsumfang: LPH 1-2

Überarbeitung in einem gemeinsamen Workshopverfahren 2004

Die vorgefundene Freiheit von verschiedenen Funktionen nebeneinander wird übertragen in eine Wohnungsbautypologie. Großmaßstäbliche Gebäude mit großen Innenräumen, die schwerlich für eine traditionelle Wohnnutzung brauchbar sind, laden mit Ihrem Überangebot an Raum zu Inspiration und Kolonisation ein.
Nicht jeder Bewohner eines Hauses wird ein weltweit agierendes Unternehmen gründen, wie HP oder Apple. Das Zusammenspiel von Beruf, Hobby, Wohnen, Lager, Familie, Kolleg*innen, Nachbar*innen und Freund*innen ermöglicht jedoch die Nutzung des Raumes auf sehr individuelle Art und Weise im Kontakt zum öffentlichen Raum.
Das Potential des offenen Raumes bildet die Basis des Quartiers.

Die Flexibilität schließt die Möglichkeit einer introvertierten, suburbanen Wohnbebauung genauso ein, wie die Entwicklung hin zu einem extrovertierten, lebendigen Teil von Lausanne. Der Versuch, Gentrifizierung zu planen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Gebiet eine populäre Nachbarschaft wird.

mit
Michael Trinkner


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

152_WAG


152_WAG

WiR am Goethe

kein tet
Fotos: Viola Eppler


125_GEN


125_GEN

Neubau Gymnasium Essen Nord-Ost

Kein Text


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis

76_AWS


76_AWS

Alte Weberei Steinen

Städtebaulicher Rahmenplan + , 2014, 1.Preis

Auftraggeber: Gemeinde Steinen
vertreten durch Bürgermeister Rainer König
Eisenbahnstraße 31, 79858 Steinen
Leistungsumfang: Städtebaulicher Ideenwettbewerb, anschließende Rahmenplanung und LP1-4 für 3 Mehrfamilienhäuser
BGF: 25.927,85 qm
Fertigstellung: 2014-2018

in Zusammenarbeit mit rheinflügel severin und hermanns landschaftsarchitektur

Im heterogenen Gefüge von Alt und Neu, Wohnen und Gewerbe, vermittelt der Entwurf im Westen Steinens zwischen den Gegensätzen. Eine variable Gewerbespange bildet im Süden eine schallabschirmende Kante gegenüber Bahn und Recyclingbetrieb, während sich im Norden das neue Quartier behutsam in die kleinteilige Wohnstruktur einfügt. Zwischen diesen Polen entsteht eine Abfolge von vier offenen Wohnhöfen, die sich nach Norden orientieren und nach Süden einen geschlossenen Rücken ausbilden. Der Entwurf übersetzt die Maßstäblichkeit der Umgebung in eine klare Gliederung aus Gewerbeband, Wohnhöfen und Parkzone.

Eingebettet in das neue Wegenetz bildet der Turbinengarten an der Lörracher Straße das grüne Entrée des Quartiers – mit Erhalt des Bestands, Integration historischer Gebäude und der Möglichkeit, ein Kanalstück als sichtbare Erinnerung zu reaktivieren. Der Garten steht für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart und markiert die Schwelle zwischen öffentlichem Raum und den zunehmend privaten Höfen. Die Typologien Zeilen, Punkthäuser, Reihenhäuser ermöglichen vielfältige Wohnformen wie Eigentum und Miete, kleine Einheiten und Clusterwohnungen, verbunden durch gemeinschaftlich nutzbare Freiräume.

Die Freiraumstruktur folgt drei Bändern. Im Süden das Gewerbeband mit funktionaler Erschließung, in der Mitte die Wohnhöfe mit Gartenlandschaften, im Norden die Parkzone mit Solitärbäumen und Spielbereichen. Eine zentrale Erschließungsachse strukturiert das Quartier, ergänzt durch Stichwege und fußläufige Anbindungen.

Das Konzept ist modular und anpassungsfähig. Jeder Wohnhof verfügt über eine eigene Tiefgarage, wodurch eine abschnittsweise Realisierung möglich ist. Vier gezielte Überarbeitungen mit optimierten Zufahrten, ein Sockelgeschoss für Lärmschutz, angepasste Baukörper und ein ergänzender Fußweg stärken die räumliche und funktionale Qualität. Der Entwurf schafft ein lebendiges Quartier, das aus dem Ort heraus gedacht ist und neue Räume für gemeinschaftliches Wohnen und nachbarschaftliches Leben eröffnet.


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis

70_JOS


70_JOS

Nachverdichtung Josefsviertel in Moers


Projekte

Bauen im Bestand

Umbau eines Bürogebäudes in eineFlüchtlingsunterkunft, Köln-Zentrum,2015–2017
Revitalisierung eines Reihenhauses inKöln Nippes, 2017–2018
Brandschutzmaßnahmen GGS in KölnPorz, 2018–2020 
Realisierungswettbewerb eines Schulzentrums in Erftstadt-Lechenich, 2017, 3. Preis
Erweiterung eines Einfamilienhausesin der Pfalz, 2011-2013
Nachverdichtung Josefsviertel in Moersmit Dejozé & Dr. Ammann, 2013, 1. Preis 
Sanierungsmaßnahmen Finanzamt Köln Ost, 2024
Erweiterung und Modernisierung Haus des Imkers, in Wachtberg-Villip, 2025
Machbarkeitsstudie Empfangsgebäudeder Nürburg, in Zusammenarbeit mitSabine Waldmann, 2009

148_DAV


148_DAV

Kletterzentrum in Neu-Anspach

BGF: 1382 qm
Auftraggeber: Deutscher Alpenverein Sektion Hochtaunus Oberursel e.V.
Leistungsumfang: LP 4–8 in ARGE mit Sabine Waldmann, Darmstadt, LP 1–3 Klaus Füner Architekten

Fertigstellung: 23.9.2023

Die Sektion Hochtaunus Oberursel des Deutschen Alpenvereins errichtete ein Kletterzentrum mit Innen- und Außenkletterflächen. In dem Gebäude sind zusätzlich ein Bistro, die Geschäftsstelle des Vereins und Mehrzweckräume für Versammlungen untergebracht. Das Gebäude wurde als Holzbau realisiert.

Der Entwurf besteht aus einem trapezförmigen, dreigeschossigen Gebäude mit einem nach Süden geneigten Pultdach. Der Baukörper ist in das nach Norden hin abfallende Gelände eingeschoben, sodass ein direkter Ausgang sowohl vom Erdgeschoss als auch vom Untergeschoss möglich ist. Die Erschließung erfolgt von der Südseite, sowie über eine Rampe mit einem Nebeneingang von der Ostseite des Gebäudes. An der Südseite weist das Bauwerk eine Traufhöhe von 8,81 m auf. Die Stellplätze befinden sich südlich, dem Kletterzentrum vorgelagert zur Philipp-Reis-Straße hin.

Im Erdgeschoss befindet sich ein offener Bistrobereich mit Theke, Ausleihe und Kasse, sowie Büro und Nebenräume der Geschäftsstelle der DAV Sektion. Darüber hinaus gibt es einen Büroraum für den Betriebsleiter der Kletterhalle, der über den Thekenbereich erschlossen wird. Dem Thekenbereich ist eine kleine Aufwärmküche angeschlossen. Über eine Galerie im Haupthallenraum gelangt man zu den Umkleiden und WCs, sowie zum Aufzug. Im EG befindet sich der Kletterbereich 2, ein kleinerer, ca. 10,00 m hoher Kletterbereich für Kurse, Anfänger und zum Aufwärmen. Über eine innere Treppenanlage werden das Obergeschoss sowie der tiefer liegende große Kletterbereich 1, erschlossen. Im Obergeschoss sind zwei Mehrzweckräume und der Boulderbereich untergebracht. Im rückwärtigen Bereich befindet sich eine weitere Treppe, die sowohl vom Mehrzweckraum 1 als auch über den offenen Boulderbereich direkt zu erreichen ist und als 2. Rettungsweg ins Freie führt.

Der bei -2,96m gelegene Haupthallenbereich hat eine Höhe von 14,95 und verfügt neben dem Nebenzugang über einen weiteren nördlichen Ausgang, der zu den Außenkletterwänden führt. Im unteren Bereich befinden sich zusätzlich Schließfächer, Lager und Technikräume. Der Kletterbereich ist sowohl durch den Bodenbelag als auch über ein Sitzmöbel voneinander getrennt. Über den Aufzug können alle Geschosse barrierefrei erschlossen werden. Die geplanten Kletterwandflächen betragen im Kletterbereich 1 (Haupthalle UG) ca. 660 m2, im Kletterbereich 2 (Haupthalle EG) ca. 110 m2, im Außenbereich ca. 250 m2 und im Boulderbereich ca. 160 m2.


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis

160_ELA


160_ELA

„Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“

Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“

Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“

BGF: 9.365 qm
Bauherrschaft: Schwestern der heiligen Elisabeth
Leistungsumfang: städtebaulicher Vorentwurf in Zusammenarbeit mit stern landschaften

Fertigstellung: in Bearbeitung, von der Jury zur Weiterbearbeitung empfohlen

Für den Obst- und Gemüsegarten der Klosteranlage der Elisabethinnen in Aachen wurde eine städtebauliche Entwicklung erarbeitet. Die Aufgabenstellung „Vielfalt“ sieht für die Bebauung eine Nutzung als Hochschulstandort für die Katholische Hochschule Aachen und als Wohnstandort mit einem Anteil integrierter Pflege-WGs vor. Dabei erhoffen sich alle Beteiligten Synergieeffekte durch neue Nutzungen in der direkten Nachbarschaft des Klosters. Eine Eigenständigkeit der alten und neuen Nutzungen soll gleichzeitig räumlich wie funktional weiterhin Bestand haben.

Die Hangkante mit seinem üppigen Baumbestand ist Ausgangspunkt der Weiterentwicklung. Der Baumbestand wird auf dem zu entwickelnden Gelände ergänzt und schafft eine Kontinuität zum bestehenden Freiraum. Solitäre Baukörper in diesem Baumfeld stehen einzeln am Hang und ermöglichen eine großzügige Durchgrünung und Durchwegung des kompletten Hanggrundstückes. Es entsteht ein Waldquartier.

Eine öffentliche Wegeverbindung vom südöstlich gelegenen Preusweg zum nordwestlich gelegenen Hasselholzer Weg – dem Apolloniasteig. Das Gebäude der Katholische Hochschule und ein Mobility-Hub bilden den Auftakt des Apolloniasteiges im Süden und schaffen für das neue Gebiet eine Adresse. Im Norden bildet eine kleine Kerzenkapelle mit Freisitz, Abendsonne und Blick in den Preuswald den Auftakt in das Gebiet. Punktuell werden die Serpentinen des neuen Apolloniasteiges mit den bestehenden Wegen der Klosteranlage verbunden und verknüpfen so das Bestehende mit der neuen Nachbarschaft.


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis

89_ZUW


89_ZUW

Zukunft Wohnen

KEIN TEXT

 

Fotos: Viola Epler


Projekte

Bauen in Gemeinschaft

Grüner Weiler e.G. auf der Oxford Kaserne inMünster, 2022–2025
WESTFÄLISCHER PREIS FÜR BAUKULTUR 2025
Innenausbau Grüner WeilerWaschsalon
Genossenschaftliches Wohnprojekt inAachen, 2020–2023
ARCHITEKTURPREIS NRW 2024
Baugruppe Baufreunde. Neubau auf dem Kinderheimgelände "Auster" in Köln Sülz, 2012–2013
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2014 (KAP)
Werkstattverfahren Mia Nia Via hejmo, Wohnen im Ostpark in Bochum, 2022,1. Preis 
Baugruppe Stadtteilchen. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
KÖLNER ARCHITEKTURPREIS 2017 (KAP)
Baugruppe achtBar. Neubau auf dem Clouth-Gelände in Köln-Nippes, 2013–2017
Wettbewerb Wohnungsbau Wellinghofer Straße in Dortmund, 2023  
Zukunft Wohnen, Entwurfswerkstatt als Mehrfachbeauftragung in Köln, 2015 
Mehrfachbeauftragung, Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Ratingen, 2018, 1. Preis 
Europan 7 in Lausanne, 2003, 1. Preis

24_NUE


24_NUE

Machbarkeitsstudie Empfangsgebäude der Nürburg, in Zusammenarbeit mit Sabine Waldmann

Auftraggeber:
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Direktion Burgen Schlösser Altertümer
Festung Ehrenbreitstein
56077 Koblenz
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie, mit Sabine Waldmann
Fertigstellung: 2009
BGF: 560

Ankommend am Parkplatz unterhalb der Nürburg steht das Schnitzelhaus an repräsentativem Ort, der die Eingangssituation prägt. Das Ziel ist eine gemeinsame Nutzung dieses Gebäudes. Die Aufgabenstellung der Machbarkeitsstudie II beinhaltet die Umgestaltung des bestehenden Gebäudes „Schnitzelhaus“ zu einem Ortsangemessenen Entree der Burgruine Nürburg. Synergien zwischen Restaurant und Eingangsgebäude sind erwünscht und aufzuzeigen. Das Eingangsgebäude ist als Vereinzelungsanlage/ Passagengebäude zu planen, um eine Kontrolle zu gewährleisten.


40_KEI


40_KEI

Keipp KG

Auftraggeber: Keipp KG
Leistungsumfang: LP 1-8
BGF: 2.700

Fertigstellung: 2014

Auf einem Eckgrundstück der Technologiemeile Ludwigshafen entsteht ein neuer Unternehmensstandort für die Keipp Unternehmensgruppe. Fünf Unternehmen mit teils ähnlichen Profilen teilen sich den Neubau, der in zwei Bauabschnitten realisiert werden soll. Der erste Abschnitt umfasst ca. 1.350 qm für elektra und ProPlan, der zweite erweitert das Ensemble um ca. 2.650 qm für Göckler Holle, mosbau und Keipp. Die räumliche Nähe stärkt Kooperationen und bündelt Funktionen.

Das Gebäude bildet einen kraftvollen, zusammenhängenden Baukörper. Zur Straße zeigt es ein repräsentatives Gesicht: Eine farbige Pfosten-Riegel-Fassade mit Glas und Metallflächen prägt das Obergeschoss. Im Hof orientieren sich Werkstatt und Logistik zur Bahnlinie, funktional und offen für betriebliche Abläufe. Großzügige Verglasungen markieren die Zugänge. Eine überhöhte Attika an der Nordwestecke setzt den Haupteingang in Szene und schafft Raum für Firmenkennzeichnung.

Die Struktur trennt Massiv- und Leichtbau. Straßenseitig wurde ein kompakter Verwaltungsbau ausgebildet, östlich eine flexible Hallenkonstruktion mit großem Stützenraster. Die klar gegliederte innere Organisation folgt den betrieblichen Abläufen von Werkstatt und Lager. Büroflächen und Besprechungsräume liegen im Obergeschoss. Synergien entstehen durch gemeinschaftlich genutzte Infrastrukturen.

Der Außenraum übernimmt gestalterische wie ökologische Funktionen. Eine begrünte Randzone mit Bäumen, Versickerungsflächen und ein leicht modellierter Streifen entlang der Ludwig-Reichling-Straße gliedern das Grundstück zur Straße hin. Die Stellplätze im ersten Bauabschnitt werden von acht großkronigen Bäumen begleitet. Regenwasser wird vor Ort versickert.

Der benachbarte Landschaftsstreifen im Norden bleibt unbebaut und bietet Potenzial für langfristige Freiraumentwicklung. Südlich des Grundstücks sind technologieaffine Nachnutzungen vorgesehen. Das neue Gebäude positioniert sich als Teil eines wachsenden Innovationsquartiers.

Mit seiner gemeinsamen Hülle, funktionalen Klarheit und offenem Ausdruck bildet das Betriebsgebäude ein starkes räumliches und identitätsstiftendes Zentrum für die Keipp Unternehmensgruppe.


Projekte

Öffentliches Bauen

Realisierungswettbewerb Gallus-Schule in Grünberg, 2024, 1. Preis
Neubau eines Gemeindezentrums mit Kapelle in Manheim-Neu, 2013–2020
Neubau eines Wohn- und Geschäftshausesin Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019 
Innenausbau eines Geschäftshauses in Krefeld, in ARGE mit DeZwarteHond,2014–2019  
Werkstattverfahren „Neue Nachbarschaft am Kloster der Elisabethinnen“ in Aachen 
Neubau eines Kletterzentrums in Neu-Anspach, in ARGE mit Waldmann Architekten,
Neubau Multiples Feuerwehrhaus Kerpen Manheim-Neu, 2016–2021 
Städtebaulicher Rahmenplan, Alte Weberei Steinen, 2014, 1. Preis
Wettbewerb Neubau Bezirksrathaus in Köln Rodenkirchen, 2018, 2. Preis
Städtebauliche Neuordnung für ein Wohnquartier und Neubau Gemeindezentrum mit Sakralraum,
Wettbewerb Neubau eines Gymnasiums in Essen Nord-Ost, 2019, 2. Preis
Neubau eines Büro- und Werkstattgebäudes der Keipp KG in Ludwigshafen, 2008–2014
Parkstadt Süd, ARGE mit KCAP und Atelier Dreiseitl, Köln, 2015
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 2006, 2. Preis 
Stadthalle Reethus / Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück, 2008, 1. Preis