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Haus des Imkers, Errweiterung und energetische Sanierung
Auftraggeber: Deutscher Imkerbund e. V.
Villiper Hauptstraße 3
53343 Wachtberg
Leistungsumfang: LP 1–8, in Modulen
BGF: 104 qm
Fertigstellung: 2027
Der Entwurf sieht eine Aufstockung der Garage durch einen Holzrahmenbau mit Flachdach in der Grundfläche von 8,50 m * 12,40 m vor. Die Wände und Brettsperrholzdecke wurden vorgefertigt und vor Ort montiert. Raumkonzept So entstehen fünf neue, helle Büroräume unterschiedlicher Größe in Verlängerung der bestehenden Haupteinggangsebene zu einem gemeinsamen kommunikativen Flur. Der bestehende Innenhof wird zum Innenraum, die östliche Außenwand wird zur Innenwand.
Aufgrund der leichten Bauweise konnten die bestehenden Wände konstruktiv genutzt werden, das Gebäude weitergebaut werden. Die Ergänzung setzt sich leicht vom dem bestehenden Gebäudeensemble ab, ergänzt dieses gleichzeitig zurückhaltend. Die bestehenden Meranti Holzfenster aus den 90er Jahren wurden durch eine neue Verglasung im bestehenden Rahmen thermisch stark verbessert. Die weiteren Module der Sanierung wurden in folgender Abfolge geplant: A Aufstockung in Holzbauweise, B Ertüchtigung des Daches Ost- und Westbau, C Ertüchtigung des Wärmedämmverbundsystems Ost- und Westbau, D Ertüchtigung Verglasung, E Malerarbeiten, F Elektro mit PV, G Luft-Wasser Wärmepumpe, H Sanitär, I Kommunikationsanlagen.
Fotos: Viola Epler
Projekte
Bauen im Bestand
121_FZO
121_Finanzamt Köln Ost
Sanierungsmaßnahmen im Finanzamt Köln Ost
Die Sanierung des Finanzamts Köln-Deutz, eines Gebäudes aus den 1950er-Jahren, umfasst eine brandschutztechnische Modernisierung, neue Teeküchen in den Bürobereichen, zeitgemäße Sanitäranlagen sowie die Einrichtung eines Bürger-Servicebereichs im Erdgeschoss.
Gemeinsam mit der Bauherrschaft und den ausführenden Firmen wurden die Möglichkeiten des zirkulären Bauens im Bereich der Teeküchen ausgelotet. Aus einem Bestandsgebäude des BLB in Düsseldorf konnten Glaselemente rückgebaut und im Finanzamt Köln-Deutz wiederverwendet werden.
Durch den gezielten Einsatz bestehender Bauteile konnte nicht nur die CO₂-Bilanz verbessert, sondern auch eine Kostenersparnis gegenüber neu produzierten Elementen erzielt werden.

















