150_W10XF Innenausbau
150_W10XF
Innenausbau Grüner Weiler eG in Münster auf der Oxford Kaserne
Projekte
Bauen in Gemeinschaft
36_RHW
36_RHW
Reethus, Rheda WiedenbrückRealisierungswettbewerb 2007, 1. Preis
mit jbbug Landschaftsarchitekten
Das Reethus ist als Ort der Gemeinschaft und der Kultur konzipiert und stellt eine wichtige Station im verbindenden Landschaftsraum zwischen Rheda und Wiedenbrück dar. Auf Grundlage vorhandener Zufahrten und Wege kann der Publikumszugang von Südosten und weitere notwendige Andienung von Nordwesten erfolgen. Das Gebäude mit der kreisförmigen Grundrissfigur und der bewegten Dachlandschaft fügt sich in den Ort ein und dient der Stadt Rheda-Wiedenbrück als zeichenhafter Bau, der Zeuge einer zusammengewachsenen, kulturell lebendigen und gegenüber aktueller Baukultur aufgeschlossenen Stadt ist.
Projekte
Öffentliches Bauen
22_PO
22_PO
Brandenburgisches Landeshauptarchiv in PotsdamRealisierungswettbewerb 2006
2.Preis, mit Sabine Waldmann
Die Anforderungen an die einzelnen Bereiche des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (BLHA) sind zunächst zueinander konträr: Während für die Magazinbereiche eine möglichst kompakte, tiefe Gebäudekubatur günstig und eine natürliche Belichtung nicht erwünscht ist, sollen für die Verwaltungs- und Benutzerbereiche möglichst unbeeinträchtigte, vielfältige Außenbezüge hergestellt werden. Inhaltlich und funktional sind die Bereiche demzufolge unabdingbar miteinander verknüpft: Im Benutzerbereich wird das lagernde Schriftgut sichtbar, hier wird der eigentliche Sinn des Archivierens deutlich: das gesammelte Wissen wird kommuniziert und weitergetragen. Ziel des Entwurfes ist es daher diese verschiedenen Bereiche in einem Haus zu vereinen, ein Magazingebäude eigener Identität zu entwickeln, welches „aus einem Guss“ die verschiedenen Einheiten zusammenführt und dennoch den spezifischen Anforderungen gerecht wird. Ausgangsform ist ein kompakter Kubus, der ideale Abmessungen für die Magazine aufweist. Dieser 36 m tiefe Baukörper bleibt im Bereich der Magazine in seiner Kontur einfach und funktional pragmatisch.
Für die Benutzerbereiche und die Verwaltung wird der Gebäudekörper verformt, er reagiert auf Bedingungen des Innen- und des Außenraums. Aus diesem Quader heraus entwächst der ‚Kopf’ des Baukörpers: die einfache geometrische Grundfigur wird manipuliert: sie erhält Ein- und Ausstülpungen oder Finger, um so ausreichende Belichtungsoberflächen und geringe Bautiefen zu erzielen. Der Reiz der außerordentlichen landschaftlichen Situation, mitten im Wald, auf einer Bergkuppe wird im Gebäude erfahrbar. Die einzelnen ‚Finger’ der Verwaltung reichen gleichsam in die Landschaft hinein.
Projekte
Öffentliches Bauen
162_DOW
162_DOW
Wettbewerb Wellinghofer Straße
Auftraggeber: DSG Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Kleppingstr.21-23, 44135 Dortmund
Leistungsumfang: Wettbewerb
BGF: 12.144 qm
Jahr: 2023
Auszeichnungen: 3.Preis
Im Dortmunder Stadtteil Hörde, entlang der geschwungenen Wellinghofer Straße, entstehen auf zwei Baufeldern neue Wohngebäude in klimaschonender Holzbauweise. Die städtebauliche Leitidee betont die Verbindung und Vernetzung: Zwei markant ausgebildete Eckgebäude formulieren eine Torsituation und setzen einen präzisen Auftakt zum neuen Quartier.
Die polygonale Bauform der Straßenfassaden greift den Verlauf der Straße auf und führt zur städtebaulichen Kleinteiligkeit, die bereits im Bestand ablesbar ist. Hochparterres und vorgelagerte Pflanztröge rhythmisieren das Straßenbild. Die Erschließungskerne in Massivbauweise dienen der Aussteifung, während darüber hinaus eine weitgehend elementierte Holzbauweise mit Holzfassaden zum Einsatz kommt.
Die Materialwahl Holz mit vorvergrauender Lasur in Salbeigrün und Rostrot betont Maßstäblichkeit und Nachhaltigkeit gleichermaßen. Die tragwerkslogische Struktur erlaubt eine serielle, ressourcenschonende Bauweise ohne komplexe Abfangungen.
Im rückwärtigen Bereich entsteht ein gemeinschaftlich nutzbarer Gartenhof als grüne Oase. Holzspielpunkte, Trockenbiotope und ein überdachter Treffpunkt mit Feuerschale gliedern den Freiraum in wohnungsnahe Rückzugsräume. Ein begrünter Fahrradpavillon bietet Platz für Standard- und Sonderräder.
Das Konzept folgt den Prinzipien der Schwammstadt: Begrünte Dächer, Retentionsflächen, Zisternen und offene Versickerungssysteme sichern eine klimatische Entlastung und fördern Biodiversität. Gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität für die Bewohner*innen durch Frischluft, Schatten und Wasser spürbar verbessert.
































